Mi. 01.05.2013 | 21h | frei
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Robin´s Nest Jam Session Jamsession
[Info +/-]
Legendäre Jamsession im B flat mit dem kanadischen Baßisten Robin Draganic |
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Do. 02.05.2013 | 21h | 10/8€
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GRIX - Floridis/Anissegos/Dimitriadis Floros Floridis (as), Antonis Anisegos (p), Yorgos Dimitriadis (dr) www.florosfloridis.com [Info +/-]
"Der engagierte und einfallsreiche Saxophonist Floros Floridis ist zweifellos einer der besten Improvisationsmusiker Griechenlands. In der Jazzszene ist der Weltenbummler vor allem durch seine Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Kollegen wie Peter Kowald und Günter „Baby“ Sommer bekannt geworden. Floridis ist es ein Anliegen, andere griechische Musiker auf dem Weg zur freien Musik zu bestärken" |
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Fr. 03.05.2013 | - | 12/10€
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SAXITUDE / Luxemburg Modern Jazz Robi Arend (ts), Thomas Diemert (bs), Rémi Fox (as), Pierre Cocq-Amann (as) www.saxitude.com [Info +/-]
Seit seinem Debüt im Jahr 2003 ist das luxemburgische Saxophon Quartett SAXITUDE bekannt für seine einzigartigen und leidenschaftlichen Konzerte. Die hochkarätigen Musiker von SAXITUDE begeistern nicht nur musikalisch, sondern immer wieder durch ihre mitreißende Energie auf der Bühne. Die einzigartige Mischung aus Eigenkompositionen, Jazz und Funk Standards, Soul und Pop Songs, beweisen die talentierten Musiker, dass kein Musik Genre vor ihnen sicher ist. Ihr ganz eigener Sound begeistert ihre Fans weltweit. Nach fast zehn Jahren im Musikgeschäft, zählt SAXITUDE zu den erfolgreichsten Saxophon Gruppen in Europa. Während seiner Asien Tournee letztes Jahr, trat SAXITUDE vor mehr als 13000 Leuten beim “ Taichung Jazz Festival” auf. Im Sommer ist SAXITUDE in den USA auf Tournee.
In freundlicher Zusammenarbeit mit Music: LX, der Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Berlin und dem Kulturministerium Luxemburg. |
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Sa. 04.05.2013 | 22h | 12/10€
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Bettina Pohle & Ralf Ruth Trio Vocal Jazz Bettina Pohle (voc), Ralf Ruh (p), Lars Gühlcke (b), Tilmann Person (dr) www.bettinapohle.com [Info +/-]
Sinnlich und technisch brillant
Von Beginn weg fällt das außergewöhnlich warme Timbre von Pohles Stimme auf: ausdrucksstark, kräftig und trotzdem transparent. Sinnlichkeit und warmes Timbre dürfen aber nicht vergessen lassen, dass Pohle auch technisch sehr versiert ist; mit flexibler Agogik in den einzelnen Phrasen steigert sie gezielt den Ausdruck. Die eigentliche Überraschung bildet „Beneath The Moon“, ein wunderschöner Song, komponiert von Ralf Ruh mit Lyrics von Bettina Pohle. Nicht nur dass Pohles Stimme darin besonders gut zum Tragen kommt; der Song ist sehr gekonnt gemacht und kann es qualitativ mit den internationalen Jazz-Standards mühelos aufnehmen. Das Ralf Ruh Trio begleitet dazu einfühlsam und zurückhaltend. Gutes Timing, rhythmische Sicherheit und gegenseitiges Zuhören prägen überhaupt das Zusammenspiel von Pohle und dem Ralf Ruh Trio. Susanne Westerholt, OMM (Online Musik Magazin)
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So. 05.05.2013 | 21h | 10/8€
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Joakim Simonsson Band “The Country” / Schweden Modern Jazz aus Stockholm Joakim Simonsson (p), Fredrik Nordström (sax), Palle Sollinger (b), Alexander Simm (g), Johan Käck (dr)
[Info +/-]
Pianist Joakim Simonsson was born 1980 in Umeå, a small town in the north of Sweden. After music studies in Umeå and Bollnäs Joakim found himself in Stockholm in his early twenties, struggling to do music fulltime. In 2004 Joakim released his first album with Open Trio, featuring Pär Ola Landin on bass and Daniel Olsson on drums. The trio was at that time called Saga. Joakim started as a jazz piano student at the Royal College of Music in Stockholm and stayed there for four years. During this time he studied for teachers Ove Lundin, Alvaro Is Royas, Joakim Milder, Fredrik Ljungkvist
PRESS:
The Country – Black/Blue Hearts
”Not seamlessly but definitely interactive, everything that you hear is convincing and I get a feeling that there is a plan behind all of this”
- Västerbottenkuriren
“Going forward…Sometimes you hear pop almost rock in the music, at another point contemplative genre free music. But it is Jazz that dictates the conditions…” |
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Mo. 06.05.2013 | 21h | 10/8€
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FAROFA Latin Jazz Marcos Mendonça guit
Jacob Przemus drums
Benny Gutewort bass www.farofa-music.com [Info +/-]
Seit 2010 sind der gebürtige Brasilianer Marcos Mendonça und seine Band "Farofa pra dois" gern gesehener Gast auf Parties, Konzerten und Festivals rund um das Thema Brasilien, Samba und World Music. Ob zum Tanzen oder zum Zuhören, "Marcos Mendoça und Farofa pra dois" bieten die perfekte Kombination aus traditioneller afro-brasilianischer und moderner Popmusik. Dabei reicht das Repertoire von kraftvollen Sambas über entspannte Reggaes bis zu gefühlvollen Bossa Novas.
"Farofa pra dois versetzten mit ihren heißen Rhythmen auch die vermeintlich
kühlen Norddeutschen in Stimmung." - Ostsee-ZeitungWebseite |
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Di. 07.05.2013 | 21h | 10/8€
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Tal Balshai Trio Modern Jazz Tal Balshai (p), Oliver Potratz (b), Tilo Weber (dr)
[Info +/-]
Pianist, Komponist und Arrangeur, geboren 1969 in Jerusalem, studierte klassisches und Jazz-Klavier in Jerusalem, Tel-Aviv, Berlin und New York. Seit 1992 lebt und arbeitet er in Berlin.
Als begehrter Liedbegleiter trat und tritt er mit namhaften Sängern bei den Salzburger Festspielen, in den Staatsopern Berlin und Hamburg, an der Scala Mailand, dem Teatro Real in Madrid und anderen prominenten Spielstätten auf. Sein besonderes Interesse gilt den 1933 aus Deutschland vertriebenen jüdischen Künstlern. Mit dem Opernstar Angela Denoke erarbeitete er einen Kurt-Weill-Abend und ein Programm „ von Babelsberg nach Beverly Hills“ mit Kompositionen von Berliner Filmkomponisten aus den 20er und 30er Jahren. Für Dagmar Manzel arrangierte er ein Programm mit Schlagern von Werner Richard Heymann und den Hanns-Eisler-Abend „Ach, man sagt, des roten Mondes Anblick“. Mit dem israelischen Kammermusik-Ensemble „Kaprizma“ produzierte er mehrere CDs mit zeitgenössischer israelischer Musik (Komponistenportraits von Michael Wolpe, Abel Ehrlich, André Heidu, Israel Sharon u.a.). Mit der Akrobatik Show „Vivace“ (2001-2006), für die er die Musik schuf, gastierte er als Pianist und Dirigent im In- und Ausland, u.a. 2004 am Broadway in New York. 2008 gründete Tal Balshai mit der Pianisten Hitomi Takeo das Klavierduo „PianoPrism“, um u.a. Werke von Steve Reich, Terry Riley und John Adams aufzuführen. Für dieses Duo schrieb Tal Balshai auch seinen Klavier-Zyklus „Das Buch der Ellipsen“. Viele dieser künstlerischen Projekte sind auf CDs bzw. Videos und Filmen dokumentiert. |
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Mi. 08.05.2013 | 21h | frei
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Robin´s Nest Jam Session Jamsession
[Info +/-]
Legendäre Jamsession im B flat mit dem kanadischen Batisten Robin Draganic |
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Do. 09.05.2013 | 21h | 12/10€
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THE NEW TRIO – Sommer/Floridis/Ando Moderne Jazz Floros Floridis (as), Akira Ando (b), Günter „Baby“ Sommer (dr) www.babysommer.com | www.florosfloridis.com | www.akiraando.com [Info +/-]
Die Sprache des Jazz ist schon seit langem nicht mehr »Amerikanisch«, wie sie es vor fast 70 Jahren noch war. Heute ist die Sprache des Jazz eine Weltsprache und damit eine internationale Angelegenheit.
In diesem Trio vereinen sich drei Individualisten aus drei verschiedenen Kulturkreisen. Es entsteht dabei eine Musik, die sich nicht als Form dissonanter Freiheit versteht, sondern im rhythmischen Puls um den freien Spielfluss von eingängigen Melodien und grundierenden Basslinien eine imaginäre Folklore zelebriert.
Günter Baby Sommer ist einer der bedeutendsten Vertreter des zeitgenössischen europäischen Jazz, welcher mit einem hoch individualisierten Schlaginstrumentarium zugleich eine unverwechselbare musikalische Sprache entwickelt hat.
Der aus dem japanischen Sapporo stammende Bassist Akira Ando, spielt die »Großgeige« mit der Energie eines Asiaten im Wissen und mit der Erfahrung um die Kraft des Free Jazz.
Floros Floridis kann und will seine Verwurzelung in der Musik Griechenlands nicht verleugnen. Dabei entwickelt er feinfühlig ein Geflecht von Melodien, die er in das starke rhythmische Netzwerk von Sommer und Ando einzuweben versteht.
"The musicians playing on 'Melting Game' - German, Greek, and Japanese - need no words to lift themeselves far beyond any idiom with their music. The magical aural pulse produced by Guenter 'Baby' Sommer, Floros Floridis, and Akira Ando is concealed as a deep, unfathomable truth, but one that reveals itself to an attentive listener."
Wolf Kampamm |
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Fr. 10.05.2013 | 22h | 12/10€
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„takadoon“ Modern Groove Jazz & Pop Linda Kauffeldt (voc), Christopher Baum (p), Lisa Wulff (b), Alexander Klauck (dr) www.takadoon.de [Info +/-]
… bewegt sich fließend zwischen Jazz und Pop, Bekannt und Neu, Kontrast und Harmonie. Im März 2011 beim Popkurs Hamburg zusammengefunden, entwickelte die Band schnell ihren eigenen Sound und konnte damit überzeugen. Mit großer spielerischer Freiheit experimentieren die vier Musiker mit Klängen, Rhythmen und Melodien, krummen Pattern und schwebenden Voicings. Dabei spielen sie sich die Bälle geschickt gegenseitig zu, um unaufhörlich neue Klangwelten entstehen zu lassen.
Die Sängerin Linda Kauffeldt balanciert ihre außergewöhnliche Stimme mit Leichtigkeit zwischen sanften und souligen Passagen, wobei sich die Stimme auch als percussives Element elegant in den Gesamtklang einbettet.
In vielen Songs sind Einflüsse des contemporary Jazz hörbar, wie zum Beispiel Gretchen Parlato, Joshua Redman, Beady Belle oder auch Herbie Hancock. So kann sich der Zuhörer hier nicht auf seine Hörgewohnheiten verlassen, sondern wird durch intensive Spannungsbögen und eine sehr sensible Dynamik in den Bann gezogen.
takadoon sind 4 Individualisten, die ihr Instrument leidenschaftich beherrschen und trotzdem zu einer Einheit verschmelzen. Ihre Musik klingt frisch, überraschend und lebendig. |
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Sa. 11.05.2013 | 22h | 12/10€
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Jazz erzählt Nr. 3 The Blue Note Label / Our Favorites...... Hard Bop / Modern Jazz Lars Gühlcke (b), Matthias Harig (tp), Jörg Miegel (sax), Bernd Ratmeyer (dr), Rolf Zielke (p)
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Die von Jörg Miegel ins Leben gerufene Konzertreihe "Jazz erzählt" präsentiert in wechselnder Besetzung Musik zu einem bestimmten Thema. Dieser Abend ist dem legendären "Blue Note" Jazz Label gewidmet, und die Band spielt bekannte Klassiker u.a. aus der Feder Benny Golsons oder Herbie Hancocks, aber auch nicht so oft gehörte Lieblingsstücke der einzelnen Musiker. Für den zweiten Teil des Abends sind ein paar Überraschungsgäste geplant.
Jazz erzählt Nr.1 "Berlin jazzt..." widmete sich dem Jazz in und aus Berlin von 1945 bis 1970, die Nr.2 "Jazz meets Film" präsentierte eher unbekannte Filmmusiken u.a. von Krzysztof Komeda oder Herbie Hancock. Weitere neue Themen (z.B. Dave Brubeck....) und Wiederholungen sind geplant. |
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So. 12.05.2013 | 21h | 10/8€
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Nadine Germann und Band singen RIO REISER – Ton Steine Scherben Songs Lied, Pop, Jazz Nadine Germann (voc), Florian Perfler (g), Daddy Deep (b), Leo Harris (dr) www.nadinegermann.com [Info +/-]
Die Schauspielerin und Sängerin Nadine Germann hat elf dieser Lieder nun von Ballast befreit und völlig neu und feinsinnig interpretiert. In sparsamen, transparenten Arrangements werden sie auf ihren Kern zurückgeführt – musikalisch wie textlich. Durch die Unterstützung von R.P.S. Lanrue, Gitarrist und Mitbegründer der Scherben, gelingt es der jungen Künstlerin mit ihrem Debütalbum, eine spannende Brücke vom Damals ins Heute zu schlagen. Ton Steine Scherben waren eine der ersten deutschsprachigen Rockbands, die gerade wegen ihrer politischen Texte oft darauf reduziert wurden, das musikalische Sprachrohr der linksalternativen Szene zu sein.
»Dabei«, so Nadine Germann, »beschäftigen sich die Songs mit den Grundfragen des Mensch-Seins. Was ist meine Aufgabe als Mensch? Was kann man als Einzelner verändern? Und: Worauf kommt es eigentlich an im Zusammenleben mit anderen Menschen? « Essentielle Fragen also, die generationsüber-greifend Bedeutung haben, damals wie heute. »Die Scherben und Rio Reiser hätten all dies«, so Germann weiter, »mit sehr poetischen Texten Texten und Lust am musikalischen Experiment zum Ausdruck gebracht. «
Die Idee, sich mit der Musik der Scherben auseinander zu setzen, entstand während einer Theatertournee durch Deutschland, auf der sie Volker Schwanke, den musikalischen Leiter der Theatergruppe, kennen lernte. Nadine Germann, als Nichte von R.P.S. Lanrue mit den Scherben-Songs aufgewachsen, und Volker Schwanke, als bekennender Fan der Scherben, begannen ausgewählte Lieder in kleiner Besetzung neu aufzunehmen – vom viel gecoverten „Halt Dich an Deiner Liebe“ fest bis zu unbekannteren Stücken wie „Samstag Nachmittag“. Der politische Kontext, in dem die Lieder der Scherben einst entstanden sind, er ist Geschichte, Vergangenheit, süße Erinnerung – je nachdem. »Heute«, so Nadine Germann, »nimmt jeder etwas Anderes mit aus diesen Liedern.« Aber nach wie vor spiegelt sich in ihnen die Sehnsucht vieler junger Menschen, zusammen etwas bewegen zu können. Nadine Germann wirft ihre ganze Energie und Seele in diese Musik und verwandelt Altbekanntes in noch nie Gehörtes. Manche Scherben-Lieder erstrahlen aus ihrem Munde gänzlich neu – fast so, als logiere Rio Reiser selbst im Hintergrund mit der Idee, seinen eigenen Kanon aufs Hier und Jetzt zu bürsten. Große Kunst. Und ein großes Album. |
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Mo. 13.05.2013 | 21h | 10/8€
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Daerr-Bica-Stick P/D Modern Jazz Carsten Daerr (p), Carlos Bica (b), Hanno Stick (dr), www.carlosbica.com | www.carstendaerr.de [Info +/-]
Nach bereits zehnjähriger Zusammenarbeit in unterschiedlichen Formationen bringen Carlos Bica und Carsten Daerr ihre Musik nun ins klassisch-akustische Piano Trio Format und fanden hierfür keinen passenderen als den Berliner Schlagzeuger Hanno Stick.
"Die Kompositionen des Trios sind Dokumente einer ganz eigenen Musiksprache, als ob Zeitgeist, Trend, Modernität und andere Sachzwänge nicht gäbe. Vermutlich klingt die Musik deswegen so wirklich modern." Nach einer Indien Tour im Auftrag des Goethe Instituts im vergangenen März, freut sich das Trio auf das Heimspiel in Berlin. |
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Di. 14.05.2013 | 21h | 10/8€
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Bass, Bone & Dark Matter / Schweden / D Modern Jazz Kristian Persson (tp), Johan Hansén-Larson (e-b), Wanja Slavin (sax), Ludwig Hornung (p), Diego Pinera (dr),
Composition by Kristian Persson
[Info +/-]
Arrangement by Kristian Persson&Neighbourhood. Cello arrangements by Kristian Persson.
Recorded at Mahogny Studios by Martin von Schmalensee. Produced and mixed by Neighbourhood. Mastered by Sofia von Hage at Stockholm Mastering. Artwork by Herman Carlsson. Stockholm Jazz Records |
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Mi. 15.05.2013 | 21h | frei
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Robin´s Nest Jam Session Jamsession Legendäre Jamsession im B flat mit dem kanadischen Baßisten Robin Draganic
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Do. 16.05.2013 | 21h | 13/10€
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BERLIN BIG BAND Bigband Jazz Fusion-Arrangements mit wunderschönen vielschichtigen Harmonien.
REEDS: Dietrich Koch, Kathrin Lemke, Andy Schofield (GB), Bernhard Ulrich. Oliver Oltersdorf
TRUMPETS: Greg Bowen (GB), Matthias Harig, Eddie Hayes (USA), Christian Magnusson (SWE)
TROMBONES: Jason Liebert (CAN), Rob Gutowski (USA), Jörg Bücheler, Julian Gretschel
RHYTHM: Rudy Redl • p, Robert Keßler • git, Klaus Axenkopf • b, Andreas Weiser • perc, Benjamin Strauß • dr & ld. www.berlinbigband.de www.berlinbigband.de [Info +/-]
Die international besetzte Bigband unter der künstlerischen Leitung von Benjamin Strauß spielt aktuelle Bigbandmusik auf höchstem Niveau: neue Musik Berliner Arrangeure und von Pat Metheny, Bob Mintzer und vielen anderen zeitgenössischen Komponisten. Sie spannt einen Bogen vom Swing bis zu zeitge-nössischen Fusion-Arrangements mit wunderschönen vielschichtigen Harmonien. |
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Fr. 17.05.2013 | 22h | 12/10€
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Philip Czarnecki “PC ENERGETIC“ Contemporary Jazz Rock Philip Czarnecki (g, comp.), Jonathan Ihlenfeld Cuniado (b), Marc Ayza (dr)SP, plus Gast
 www.philipczarnecki.com [Info +/-]
Philip Czarnecki verwirklicht seine Sicht des zeitgenössischen Jazz-Gitarren-Trios mit dieser Band, die er „PC Energetic“ nennt.
Das Trio orientiert sich an zeitgenössischen Jazz- Konzepten, fusioniert aber diese mit der Klangestätik vom Jazzrock, Jazzfunk und Einflüssen aus zeitgenössischer klassischer Musik. Das Resultat sind rockige und funkige Gitarren-Riffs, energetische Soli und Kompositionen, reich an rhythmischer und harmonischer Komplexität aber stets mit einem großen Hang zum Melodiösen und Erzählerischen.
Marc Ayza ist einer der bekanntesten und renommiertesten spanischen Drummer! |
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Sa. 18.05.2013 | 22h | 12/10€
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Christian von der Goltz Quartett Modern Jazz Jan von Klewitz (sax), Christian von der Goltz (p), Phil Donkins (b), Hanno Stick (dr) www.christianvondergoltz.com [Info +/-]
Christian von der Goltz ist einer bedeutendsten Jazzpianisten in der Stadt. Nachdem er auf mehreren CD's die hohe Kunst des Klaviertrios mit seinen unvergleichlich transparenten und gleichzeitig vielschichtigen Voicings, seinem feinen Anschlag und vor allem mit seinen ungewöhnlichen Kompositionen, die in sich den ganzen Reichtum der Jazzgeschichte vereinen und dennoch neue Wege gehen, bereichert hat, präsentiert er nun erstmals sein neues Quartett. Mit Jan von Klewitz gesellt sich ein Musiker zum Trio, dessen Alto-sound eine unverwechselbare Stimme ist, die sich kongenial mit dem Geflecht der drei anderen Stimmen des Trios vermischt. Das Quartett wird eigene Kompositionen spielen, die in dieser Besetzung noch nicht gehört wurden, und das eine oder andere Stück von Billie Strayhorn oder Hoagy Carmichael könnte auch dabei sein. Lassen Sie sich überraschen.
PRESSE:
Jazz Podium:
Sophie Said not only introduces von der Goltz as a pianist; it almost exclusively features his own compositions ... As an interpreter of his own works, von der Goltz is accredited with a high technical ability, an extremely finely differentiated dynamics, and a rich abundance in ideas. A highly convincing CD premiere.
Jazzthetik:
Sophie Said is a thoroughly remarkable record ... von der Goltz is a composer who understands how to give each of his pieces something very unique, letting each idea develop into a small microcosm of its own. Beautiful record and a thoroughly successful debut!
Piano News:
Sophie Said by the Christian von der Goltz Trio offers music in the tradition of the legendary Bill Evans, as we know it through the examples of Michel Petrucciani and others—a tradition which distinguishes itself through atmosphere, sensitivity, and that certain lyrical moment. ...Besides Sophie Said, a smooth Latin number, there are two other piano solo pieces: Stardust and Prayer, which reminds one of Satie. |
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So. 19.05.2013 | 21h | 10/8€
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Benedikt Jahnel TRIO - Equilibrium Modern Piano Trio Jazz Benedikt Jahnel (p) Henning Sieverts (b), Matthias Gmelin (dr) www.benejahnel.de [Info +/-]
Intelligenter, mehrdimensionaler Jazz aus Deutschland - der Pianist BENEDIKT JAHNEL steht dafür wie nur wenige andere. Seine musikalische Laufbahn ist gesäumt von Preisen, Stipendien, Konzerten in über 35 Ländern - darunter Festivals wie das in Montreal und Jazzbaltica in Salzau. Seine musikalische Ausbildung begann mit klassischem Klavierunterricht. Es folgten Studien in Berlin und New York. Ausserdem ist er Diplommathematiker und forscht auf dem Gebiet der 'Interagierenden Teilchensysteme'. Nach vielen erfolgreichen Jahren u.a. mit Cyminology und Max.bab brilliert er jetzt auch in der Königsdisziplin des Jazz: dem Piano-Trio. Sein Debut-Album *MODULAR CONCEPTS* (material records) wurde von der Presse begeistert aufgenommen. Nun legte er im Herbst sein zweites, lange erwartetes Trio-Album *EQUILIBRIUM* vor - diesmal auf dem renommierten Label ECM! Die von Manfred Eicher persönlich in Lugano produzierte CD schafft die Synthese zwischen der vielgelobten Energie und Intelligenz des Trios sowie der berühmten Athmosphäre und Brillianz einer ECM Aufnahme. Als Mitspieler bringt Benedikt Jahnel zwei äusserst gefragte Musiker der deutschen Szene mit: Schlagzeuger MATTHIAS GMELIN und Bassist HENNING SIEVERTS.
Die Presse und Szene feiert ihn als:
“Ein ganz großer Wurf” - Ssirus Pakzad, Jazzthing (Sep 08)
„ Ein Feines Debut. Brilliant.“ - Christoph Irrgeher, Wiener Zeitung (Nov 08)
“Ein schlichtweg unglaublich wunderbares Album!” - Andreas Matena, MusikAnSich (Okt 08)
„ Musik voller Raffinesse. Unsentimental, klug, umsichtig und extrem klar strukturiert und dabei ist er ein ebenso großartiger wie empfindsamer Impressionist.“
Katja Seebald, Starnberger Merkur (Okt 08)
„Improvisation, Rhythmus und lyrische Parts, die von einer erfahrenen Handschrift und geschmackssicherer Stilistik zeugen.“ - Jürgen Jurgeit, Jazzpodium (Sep 08)
“In einem angenehmen Reigen wechseln sich Momente voll Innigkeit und extrovertierte Passagen ab. Jahnels Trio spielt erfrischend individuelle Musik zum Wohlfühlen.”
Werner Stiefele, Rondo (Sep 08)
“... strahlen in kristalliner Klarheit und reiner, unsentimentaler Emotion. Hier ist ein Klaviertrio am Werk, das neue Wege geht und sich weit abseits von Klischees einen leuchtenden Freiraum erspielt.”
Wolfgang Muthspiel, Plattentext `Modular Concepts ´ (Okt 09) |
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Mo. 20.05.2013 | 21h | 10/8€
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David Rose Septett Modern Swing David Rose (voc), Jörg von Nolting (tp),Raymond Merkel(sax),Simon Harrer (tb,
Dan Robin Matthies (p), Lars Gühlke (b), Hanno Stick (dr) www.david-rose.de [Info +/-]
David Rose - Geboren in Karlsruhe – aufgewachsen in der Welt des Swing. Schon als Sechsjähriger begann er, Sinatra-Platten zu sammeln und die Musik der 40er Jahre zu „studieren“. Mit 17 wurde er vom RIAS Tanzorchesterleiter Horst Jankowski mehrmals im Stuttgarter „Perkins Park““ engagiert und gefeiert. Jetzt steht er mit dem Berliner Swing Dance Orchestra mit 200 Auftritten pro Jahr er auf den renommiertesten internationalen Bühnen. Zu seinem Debut „Songs for Lovers“ (Sony BMG) nannte ihn die Zeitschrift „Stern“ 2005 den „neuen Stern am Swing Himmel“. Danach sein Folgealbum "Whispering Gras",für das der amerikanischen Musikkritiker Will Feriedwald (Mitverfasser der Tony Bennett Autobiographie von "The Good Life") die Linernotes schrieb, und zu den bekennenden Bewunderern von David Rose zählt. Die durchschlagende zuweilen fast euphorische Resonanz von Seiten des Publikums oder der Musikkritiker lässt den Erfolg des jungen Sängers erkennen. John Pizzarelli: "What a singer, you sound like Sinatra with Axel Stordahl.", "This guy will make it!" |
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Di. 21.05.2013 | 21h | 10/8€
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ZODIAK TRIO / CD “Acid” TRAUMTON Records Powerjazz John-Dennis Renken (tp, electr.), Andreas Wahl (g), Bernd Oezsevim (dr) www.john-dennis-renken.com [Info +/-]
Energetische Melodien, harte Grooves, sphärische Sounds...........
John-Dennis Renken hat mit dieser elektro-akustischen Dreimannbesetzung eine Formation ins Leben gerufen, in der die verschiedensten musikalischen Welten aufeinander treffen. Lyrisch-elegische Soundkaskaden treffen auf rockige Grooves und Drum’n Bass Rhythmen, prägnante Themen kontrastieren mit kraftvollen Soli. Absurde Kontraste funktionieren hier auf eine selbstverständliche Art und Weise und verschmelzen zu einer unerhörten Einheit.
Hier haben sich drei Musiker gesucht und gefunden, für die immer wieder das alles verbindende, spontane Element im Mittelpunk steht: die Improvisation!
Zu den jüngsten Erfolgen des Trios zählen u.a. der Gewinn des 2. Preises beim “Neuen Deutschen Jazzpreis” 2011, sowie der Gewinn der Jazzpreise “Jazzpreis Ruhr 2011”, „jazzwerkruhr 2007“ und „Jazz Bremen 2007“.
Weiterhin freuten sie sich über zahllose Auftritte im In- und Ausland, wie z.B. auf dem renomierten „Traumzeit Festival Duisburg“, auf dem international bekannten „Klara Festival“ in Brüssel, auf dem Tytone Festival in Amsterdam und auf der weltgrößten Jazzmesse, der “jazzahead” 2009 und 2013. |
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Mi. 22.05.2013 | 21h | frei
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Robin´s Nest Jam Session Jamsession
[Info +/-]
Legendäre Jamsession im B flat mit dem kanadischen Batisten Robin Draganic |
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Do. 23.05.2013 | 21h | 10/8€
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Jaspar Libuda Record Release Doppelkonzert cinematic bass music Jaspar Libuda Kontrabass Solo
Jaspar Libuda + Daniel Moheit
(acc) www.jasparlibuda.de [Info +/-]
Jaspar Libuda Kontrabass Solo
In voller Konzertlänge verwandelt Jaspar Libuda den Kontrabass in ein Soloinstrument mit Klangfarben, die an Cello, Perkussion und Gitarre erinnern. Seine Kompositionen wie "Verschleierter Zauber", "Die Geburt der stillen Farben" oder "Schattenpark" formen den Soundtrack zu einem imaginären Film mit leuchtenden und dunklen Themen. Die Musik entwickelt sich von Stille zu Klangfülle, von Improvisation zum Arrangement, von rockigen Motiven zu einfachen, countryartigen Melodien. Melodiöses Bogenspiel und akkordbezogene Zupftechnik scheinen die Schwere des Instruments aufzuheben. Tiefe Basslinien geben dem Kontrabass sein Gewicht zurück. Ein Schwebezustand zwischen Stilen und Genres. Ein Grenzgang zwischen zwischen Jazz, Rock, Pop, Minimal Music, Klassik und Wall of Sound. Jaspar Libudas erste Solo CD "Gideon" übt durch ihre Schlichtheit eine faszinierende Anziehungskraft aus. In seinen neuen Solo Kompositionen geht Jaspar Libuda einen ebenso faszinierenden, aber anderen Weg. Mit Kontrabass und Elektronik baut er vor den Ohren seiner Zuhörer ein ganzes Ensemble auf, schichtet Flächen und Rhythmen übereinander, verwebt Melodien und Stille zu einer märchenhaften Klangwelt, gleichzeitig melancholisch und voller Lebenslust. Das neue Solo Album "Die Geburt der stillen Farben" erscheint im Mai 2013 beim Berliner Label cinematic bass music.
Jaspar Libuda + Daniel Moheit
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Das Berliner Duo malt bunte Klangbilder in der ungewöhnlichen Besetzung von Kontrabass und Akkordeon. Es entstehen musikalische Geschichten ohne Worte. Geschichten von fremden Landschaften, Wesen in anderen Welten, von Augenblicken zwischen Gestern und Heute und den besonderen Momenten. Geschichten, die Platz lassen für die Gefühle und Assoziationen ihrer Zuhörer. Die bildhaften Kompositionen stammen von Jaspar Libuda. "Alarm auf der Zeitwacht", "Die kleine und die große Schwester", "Die Stadt der bunten Bäume" und die anderen musikalischen Kapitel des Duos scheinen von einem Buch der Geschichten ins Ohr zu fließen mit leichten, leuchtenden und dunklen, nachdenklichen Themen. Dabei verschmelzen Kontrabass und Akkordeon zu einem überraschenden Dialog, in dem beide Musiker ihre Instrumente in einem anderen als den üblichen Kontext verwenden. Jaspar Libuda bringt das gewaltige Streichinstrument zum Singen. Gezupft und mit Bogen, von den tiefsten bis zu den höchsten Tönen, erzeugt er Klangfarben die an Cello, arabische Laute, Perkussion oder elektrische Gitarre erinnern. Im Spiel von Daniel Moheit wird das Akkordeon zur Stimme, zum tragenden Bass, zum Bandoneon und Perkussioninstrument. Transparente, filigrane Klangfäden wechseln sich ab mit dichten, orchestralen Passagen. Freie, pulsierende Motive entwickeln sich zu rhythmischen Eskapaden. Bildhafte Übergänge, fließende Linien und dramatische Gegensätze machen die Kammermusik von Jaspar Libuda und Daniel Moheit zu einer spannenden Form klanghafter Geschichten. Das erste Duo Album "Alarm auf der Zeitwacht" erscheint im Mai 2013 beim Berliner Label cinematic bass music.
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Fr. 24.05.2013 | 22h | 12/10€
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"The Three Guitars“ Souljazz, Gitarren Jazz, Pop... Karl Schloz (g), Torsten Goods (g), Manfred Dierkes (g), Lars Gühlcke (b), Bernd Ratmeyer (dr)

[Info +/-]
Es gibt Neuigkeiten im deutschen Jazz – endlich! Drei swingende Ausnahmegitarristen, drei hochklassige Virtuosen auf ihrem Instrument, drei Wahnsinnige: In Berlin haben sie sich gefunden und von Berlin aus starten sie nun. Welcome The Three Guitars! Torsten Goods ist der Überflieger der jungen Jazzszene – national wie international. Er arbeitet regelmäßig mit Till Brönner, Wolfgang Haffner, Nils Landgren, Ack van Rooyen, Sammy Nestico, Bireli Lagrene u.v.a. zusammen. Seine Alben „Irish Heart“ und „1980“ wurden von Kritik wie Publikum begeistert aufgenommen. Mit The Three Guitars besinnt sich der Thelonius Monk Preisträger wieder auf seine swingenden Wurzeln im akustischen Jazz. Karl Schloz aus St.Louis, USA, ist ein ungemein swingender Gitarrist mit warmem, vollem Ton und unschlagbarem Timing. Das hat sich international herumgesprochen und Schloz wird gerne von Schwergewichten wie Till Brönner, Harry Allen, Scott Hamilton, Rosemary Clooney, Martin Weiss oder der WDR Big Band gebucht. Manfred Dierkes ist der Vertreter der Fingerstyle Jazzguitar in Deutschland (und nicht nur dort). Eine einzigartige Spielweise, die ihn gerne mal eine komplette Big Band im Alleingang auf der Gitarre simulieren lässt. Schwindelerregend – und kammermusikalisch schön. Neben seinen vielbeachteten Solokonzerten haben ihn seine Arbeit mit deutschen Jazzgrößen wie Heinz von Hermann oder Sigi Busch bekannt gemacht. Unterstützt von Lars Gühlcke am Bass und Bernd Ratmeyer am Schlagzeug multiplizieren The Three Guitars ihre musikalischen Primärtugenden:
Unschlagbare Technik, unbändiger Swing und ungehemmte Spielfreude hoch drei. |
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Sa. 25.05.2013 | 22h | 12/10€
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Yakou Tribe Groove Jazz Kai Brückner (g), Jan von Klewitz (sax), Johannes Gunkel (b), Rainer Winch (dr) www.yakoutribe.de [Info +/-]
Wo für andere Bands der Jazz aufhört, da fängt er für Yakou Tribe erst an!

Die Jubiläen großer Rockbands bemessen sich nach Jahrzehnten, ja teilweise schon nach halben Jahrhunderten, ihre Platten gehen in die Dutzende. Im Jazz ist das anders. Jazz Bands treffen sich für ein Album, und wenn es dann besonders gut läuft und die Egos halbwegs auf derselben Frequenz senden, springt auch noch eine zweite Produktion heraus. Wenn eine Jazzgruppe aber in ein und derselben Besetzung vier ganze vier Platten an den Start bringt, dann ist das schon eine echte Sensation, umso mehr, wenn das auch noch in dem großen Durchlauferhitzer Berlin passiert. Das Quartett Yakou Tribe hatte jedoch noch nie ein Problem, mit den Gepflogenheiten des Jazz zu brechen. „100% Results“ ist tatsächlich die bislang vierte Platte der Berliner Band, und sie feiert sich einmal mehr das bunte, pralle Leben.
Seit „Rituals“, der letzten Produktion der vier Berliner, sind nicht weniger als sechs Jahre ins Land gegangen. Im Pop würde man angesichts einer so langen Auszeit von einer Reunion sprechen, doch im Jazz ticken die Uhren eben anders. Gitarrist Kai Brückner, Saxofonist Jan von Klewitz, Bassist Johannes Gunkel und Drummer Rainer Winch haben einander keineswegs aus den Augen verloren oder den viel zitierten Abstand zueinander gebraucht. Dazu verstehen sie sich einfach zu gut – was man auf der neuen Platte genauso hört wie auf allen bisherigen. Nein, sie haben die ganze Zeit gemeinsam musiziert, sind allerdings live etwas weniger in Erscheinung getreten. Eine Phase der Besinnung, wie Kai Brückner erklärt. „So hatten wir einfach mehr Zeit, uns auf bestimmte Aspekte unserer Musik zu konzentrieren. Die Arbeit an der Platte selbst hat gar nicht länger gedauert als bei unseren früheren CDs, aber es hat sich definitiv ausgezahlt, dass wir das Material schon länger und öfter gespielt hatten, bevor wir ins Studio gingen.”
Richtig, die Songs auf „100% Results“ gehen auf Anhieb ins Ohr, es geht nicht um Solo-Scharmützel, sondern um ein gemeinsames Singen auf den Instrumenten. Nicht, dass der Yakou Stamm auf früheren Einspielungen fahrig oder unkonzentriert gewirkt hätte. Im Gegenteil, die Band war mit ihrer lebensnahen Kreuzung von virulentem Jazzrock und sinnlicher Klangmalerei schon immer sehr pointiert und straight, um im Jazz-Jargon zu bleiben. Aber nie zuvor klangen die vier Musiker derart symbiotisch, dicht und in ihren individuellen Intentionen kollektiv verwoben wie auf „100% Results“. Vom ersten bis zum letzten Ton breitet sich eine positive Grundstimmung aus, die auch nicht abebben will, wenn die Musik längst verklungen ist. Schwang auf den ersten Alben von Yakou Tribe noch stets eine urbane Sehnsucht nach pastoraler Ferne mit, so manifestiert sich auf der neuen das unverstellte Lebensglück in der Großstadt.
Sicher haben sich in den zurückliegenden sechs Jahren bei allen vier Mitgliedern mannigfaltige persönliche Entwicklungen vollzogen und Veränderungen eingestellt, die sich selbstredend auf den Bandsound auswirken. Aber, so Brückner, es gab nur eine einzige wesentliche Entscheidung hinsichtlich der gemeinsamen Musik. „Wir haben den songhaften, eher produzierten Charakter unserer Aufnahmen mehr in Richtung eines direkten, live eingespielten Jazzfeelings verschoben. Es gibt nur bei einem Song Overdubs, alles andere ist wie bei einem Konzert live eingespielt worden. Wir kommen diesmal ohne jede Bastelei aus.“
Der Yakou Tribe wirkt frisch und neu, und dennoch steht die Band noch hundertprozentig zu der Musik, die für sie seit jeher charakteristisch ist. Brückner, von Klewitz und Co. zeichnen sich dadurch aus, dass sie für jeden Track eine neue Verabredung zwischen Kontinuität und Veränderung finden. Sie bedürfen längst nicht mehr der internationalen Vergleiche, sondern definieren ihren eigenen Markenkern: kurze, zugängliche Jazz-Songs zwischen dezenter Melancholie und unaufdringlicher Heiterkeit, die ihre eigenen Bilder entfalten. Vier Musiker, die nicht miteinander spielen, weil sie einander auf Gedeih und Verderb ausgeliefert wären, sondern weil sie gar nichts anderes wollen. Diese Kraft, diese Leidenschaft und dieser Spaß überträgt sich unweigerlich auf den Hörer. Yakou Tribe ist ein Bündnis fabulierfreudiger Singer/Songwriter, die ihre Texte durch individuelle Klangfarben ersetzen. Vor allem können sie loslassen. Wenn eine Band, die seit mehr als zehn Jahren zusammen ist, ihr viertes Album mit derselben Leidenschaft und Entschlossenheit einspielt, als wäre es die erste Platte, dann hat sie alles, aber auch wirklich alles richtig gemacht. |
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So. 26.05.2013 | 21h | 10/8€
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Demian Kappenstein “TANN” Modern Indie Jazz, Experiment Dirk Haefner (g), René Bornstein (b), Demian Kappenstein (dr) www.tannjazz.de [Info +/-]
Humor muss man sich leisten können. Denn er entsteht nicht zwangsläufig aus dem, was auf den ersten Blick witzig erscheint. Humor ist eher eine Frage der Haltung, aus der Perspektive der Kompetenz heraus etwas nicht so eng sehen zu wollen. Insofern hat TANN Humor, sehr viel sogar. Naturlich fußt die Musik der drei Musiker aus dem Umkreis der Dresdener Musikhochschule in der Tradition, hat den Jazzrock und den Blues, die alterierte Moderne und die notwendige Prise Zeitgenössisches verinnerlicht, um die Grundvoraussetzungen einer aktuellen Combo der improvisierenden Klangwelt zu erfullen. Aber dann kommen Wendungen, die uberraschen, Kommentare und stilistische Querschläger, Soundideen und Arrangementeinfälle, die den Hörerwartungen widersprechen. Dabei handelt es sich nicht um große revoluzzernde Gesten, sondern um lakonische Kleinigkeiten, ein unerwarteter Break, eine raffinierte Phrasierung, ein schräger Einschub, musikalisches Augenzwinkern fur die, die mit dieser Form von Humor auf Ebene zwo umgehen können.
Das funktioniert nur, weil das TANN ein richtiges Trio ist. Hier sind drei Partner auf Augenhöhe am Werk, die sich nicht gegenseitig ubertrumpfen wollen, sondern am gemeinsamen Klangbild arbeiten. Der gemeinsame Stilwille entfaltet sich mit symbiotischer Lässigkeit, weil alle drei Beteiligten bereits auf einschlägige musikalische Erfahrungen an der Seite von kompetenten Kollegen zuruckgreifen können.
Der Schlagzeuger Demian Kappenstein zum Beispiel ist Meisterschuler von Eric Schaefer und als solcher prädestiniert, sich im Stilgemenge von Rocklärm bis Avantgarde zurecht zu fnden. Das fuhrte zu Auftritten mit Rolf Kuhn und Markus Stockhausen ebenso wie mit Kurt Rosenwinkel und Vincent von Schlippenbach und zu einer Klangsozialistation, die das Schlagzeug zu gleichem Teil als Soundgenerator wie Rhythmusgarant versteht. Er gewann 2012 mit seiner Band “Masaa” den Bremer Jazzpreis.
Der Bassist René Bornstein wiederum hat unter anderem bei Tom Götze gelernt und ist bei Arrangementpapst Thomas Zoller in die Hörlehre gegangen. Auf dieser Basis hat er sich zu einem gefragten Sideman der ostdeutschen und Berliner Jazzszene entwickelt, der inzwischen auch uber die Landesgrenzen hinaus aktiv ist. So gewann er beispielsweise mit seinem Trio Scrootch den ersten Platz und den Publikumspreis beim internationalen Jazzwettbewerb in Avignon/Frankreich und den dritten Platz beim internationalen Jazzwettbewerb in Jelenia Gora/Polen.
Dirk Häfner schließlich hat in England und Dresden studiert, bereits einige Lehrjahre als Buhnenknecht in Bands von Roger Whittakker oder Sängerin Kira hinter sich, ohne daruber seine jazzigen Interessen zu vergessen. Etappensiege gewann Dirk Häfner in Workshops in Turin, Sienna oder unlängst durch den zweiten Preis seines Trios beim Internationalen Nachwuchswettbewerb in Burghausen. Er wirkte bei Aufnahmen von Gruppen wie Sessao oder Xochil mit, im eigentlichen Zentrum aber steht das Trio. Denn Kappenstein, Bornstein und Häfner haben dieses besondere Etwas im musikalischen Umgang miteinander, diesen speziellen Flow, der aus gutem Modern Jazz mit uberwiegend eigenen Stucken eine individuelle Mischung macht, die herausfordert, aber nicht ubertreibt, lustvoll die Tradition entkernt, ohne sie aber zu negieren. Das macht aus dem TANN eine Band, die beim Sprung in die internationale Liga an der Pole Position steht.
Denn Kappenstein, Bornstein und Haefner haben dieses besondere Etwas im musikalischen Umgang miteinander, diesen speziellen Flow, der aus gutem Modern Jazz mit überwiegend eigenen Stücken eine individuelle Mischung macht, die herausfordert, aber nicht übertreibt, lustvoll die Tradition entkernt, ohne sie aber zu negieren. Das macht aus TANN eine Band, die beim Sprung in die internationale Liga an der Pole Position steht. – Ralf Dombrowski (Jazzthing, Süddeutsche Zeitung)
Jetzt stellen Tann ihr nagelneues, bei Traumton erschienenes Album „Koniferen“ vor, das ihnen die Tür auf zahlreiche deutsche Jazzbühnen weit öffnen dürfte. |
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Mo. 27.05.2013 | 21h | 10/8€
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"Simon Kanzler Talking Hands" CD-Release feat. Geoffroy de Masure …Contemporary Jazz Simon Kanzler (vibes), Otis Sandsjö (sax), Igor Spallati (b), Tilo Weber (dr)
feat. Geoffroy de Masure (tb) www.simonkanzler.de [Info +/-]
"Großes hat der junge Berliner Vibraphonist Simon Kanzler vor. Er steht noch ganz am Anfang seiner Laufbahn, hat aber einen ungemein trockenen, tropfenden Ton auf seinem Instrument, bei dem keine einzige Schwingung verschwendet wird. Gemeinsam mit Tilo Weber, dem Paul Motian des jungen Berliner Jazzgeschehens, Bassist Igor Spallati und Saxofonistin Anna Webber erschließt er sich eine faszinierende vierdimensionale Klangwelt. Mikrokosmisches löst sich in großen Entwürfen auf, die große Geste wird aber immer wieder in der kleinen Struktur aufgelöst. Ohne dass die Abläufe minimalistisch oder schematisch wirken würden, erinnert die Musik nicht selten an ein Farnblatt, bei dem man von der Gesamtform immer weiter zu den Mikroelementen geführt wird. Kanzler versteht sich mehr aufs Flüstern als aufs Schreien. Wenn man überhaupt Vergleiche ziehen will, dann zu so wichtigen Musikern wie Henry Threadgill oder Steve Lehman. Trotz seiner Jugend ist es nicht übertrieben zu sagen: Ein solches Vibraphon-Album hat es noch nicht gegeben."
- Wolf Kampmann Jazzthing Sept./ Okt. 2012
Mit seiner Band "Talking Hands" gelingt es dem Berliner Vibraphonisten Simon Kanzler durchdachte und komplexe kompositorische Strukturen mit einer Leichtigkeit und Körperlichkeit zu verbinden, die Spaß machen. Der scheinbare Widerspruch „intellektuell groovy“ löst sich hier in einer natürlichen Synthese. Seit kurzem spielt die Band zusammen mit dem Posaunisten Geoffroy de Masure, der durch seine Arbeit mit Steve Coleman bekannt wurde und zur Zeit als Dozent für Posaune am Jazz-Institut Berlin tätig ist. Heute wird die Band zum ersten Mal mit ihm auf einer Bühne zu erleben sein. |
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Di. 28.05.2013 | 21h | 13/10€
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Berlin Groove Machine Modern Bigband Jazz Trompeten: Greg Bowen, Pete Wilcox, Wolfram Borchert, Arnold Hänsch,
Posaunen: Ralf Zickerick, Frank Mittmann, Dieter Czerwiak, Kai Heiden,
Sax: Roland Schmitt, Alt / Stefan Schätzke, Alt / Frank Lüdeke, Tenor / Hagen Kubasch, Tenor /
Vera Raus-Heiden, Bariton
Rhythmus: Herbert Götz (p), Manfred Dierkes (g), Thomas Langlotz (b), Sven Kalis (dr)
[Info +/-]
Die Berlin Brass Machine spielt in der klassischen, großen Big-Band-Besetzung mit 4 Trompeten, 4 Posaunen, 5 Sax und Rhythmusgruppe. Die professionellen Musiker sind allesamt bekannte Größen in der Berliner Jazz- und Big-Band-Szene.
Die "Berlin Brass Machine" spielt die anspruchsvollsten Big-Band-Arrangement von 1960 bis heute: Latin (Chick Corea, Bob Mintzer, Sonny Rollins), Swing (Don Sebeski, Thad Jones, Woody Herman, Bill Holman, Gordon Goodwin), Jazz-Rock (Spyro Gyra, Paul Horn). |
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Mi. 29.05.2013 | 21h | frei
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Robin´s Nest Jam Session Jamsession
[Info +/-]
Legendäre Jamsession im B flat mit dem kanadischen Baßisten Robin Draganic |
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Do. 30.05.2013 | 21h | 10/8€
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MEYER|PUNTIN|HEISE
ZEITGENÖSSISCHER JAZZ
Bernhard Meyer (b), Claudio Puntin (cl), Julius Heise (vibraphon/marimbaphon/perc.) www.meyer-music.de | www.puntin.de [Info +/-]
Der Klarinettist Claudio Puntin ist einer der kreativsten Grenzgänger in der deutschen Jazzszene. Anlässlich seines Solokonzerts beim WDR 3 Jazzfest 2013 porträtiert die Szene NRW diesen Ausnahmemusiker. Claudio Puntin ist nicht nur einer der wenigen ausschließlichen Klarinettisten der modernen deutschen Jazzszene. Er ist auch einer ihrer kreativsten Grenzgänger. In immer neuen Konstellationen – vom langjährigen Duo mit Holzbläser-Kollegen Steffen Schorn bis zu Arbeiten mit Big Band oder Streichquartett – schlägt er seine eigene Welt der musikalischen Fantasie auf. Er vertonte Filme, Hörbücher, Hörspiele und ließ sich von bildender Kunst inspirieren. Nicht nur seinen Instrumenten entlockt er einen Kosmos unterschiedlichster Sounds. Vielmehr nutzt er auch skurrile Klangerzeuger – wie zum Beispiel sein selbstgebautes „Zischboard“. 2004 erhielt der in Deutschland lebende Schweizer als erster den WDR Jazzpreis in der Sparte „Improvisation“. Ein Porträt des Klarinettisten Claudio Puntin - 03.01.2013: WDR 3 Jazzfest 2013
“Höhepunkt dann, erneut im West Germany, der Auftritt von Meyer/Baumgärtner/Meyer, einem jungen Jazztrio, dessen Debütalbum “Melt” gleich in mehrfacher Hinsicht ein Wunder ist: Hier spielen drei virtuose Instrumentalisten an Gitarre, Bass und Schlagzeug, und zwar als kompakte Einheit, die alle möglichen Einflüsse von Prog- und Indierock bis zu Elektronik so stark verdichtet, dass man meint, völlig neue Musik zu hören. Statt endlosem Solieren besinnt man sich auf ein konzentriertes Spannen weit schwingender Bögen, bei denen die meisten Dinge am unteren Rand der Wahrnehmung vorbeilaufen.“
taz (Tim Caspar Boehme) |
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Fr. 31.05.2013 | 22h | 12/10€
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Arne Jansen Trio ACT CD-Release Modern Jazz Rock Groove Arne Jansen (g), Andreas Edelmann (b), Eric Schaefer (dr) www.arnejansen.com [Info +/-]
Wer den Berliner Gitarristen Arne Jansen einmal gehört hat, wird seinen Ton so schnell nicht wieder los. Dieses passionierte Wühlen in der warmen Vielfalt der elektrischen Gitarre, in dem sich stets zaghaftes Understatement mit spielerischer Wollust mischt. Diese klanggewordene Menschlichkeit, die immer das Besondere im Alltäglichen sucht, Ruhe ausstrahlt und doch selbst nie zur Ruhe kommt, weil sie eben immer am Suchen ist. Ja, Arne Jansen ist ein besonderer Gitarrist.
Mit seinem bislang dritten Album, seinem ACT-Debüt „The Sleep Of Reason“ erzählt er einmal mehr eine ganz persönliche Geschichte. Es ist eine Sammlung von Stücken über den spanischen Maler Francisco Goya, der seine künstlerische Vita als gefeierter Hofmaler begann und sich im Lauf seines langen Lebens in einen eigenbrötlerischen Visionär verwandelte.
Am Anfang stand eine individuelle Begegnung. Als Jansen vor ein paar Jahren ein Konzert in Madrid spielte, nahm er sich die Zeit, die berühmte
Gemäldegalerie Prado zu besuchen. Als er schon auf dem Weg zum Ausgang war, fielen ihm plötzlich Goyas schwarze Gemälde ins Auge. Speziell
der berühmte „Hexensabbath“ und die „Wallfahrt des San Isidro“ berührten ihn mit ihren verzerrten Gesichtern und im jähen Grauen
aufgerissenen Augen dermaßen, dass er selbst von seiner intimsten Erfahrung mit Kunst in seinem ganzen Leben spricht. Er wusste, dieses
Thema und dieser Mann würden ihn nicht mehr loslassen. Zurück in Berlin begann er sich intensiv mit Goya zu beschäftigen. Eine wahre
Schreibflut setzte ein, die sich jetzt in seinem Album „The Sleep Of Reason“ erfüllt.
Jansen suchte sich eine Reihe von Verbündeten, um sein Farbspektrum so reich wie möglich auszuschöpfen. Er begann die Stücke in seinem Trio mit Schlagzeuger Eric Schaefer und Bassist Andreas Edelmann zu entwickeln und immer weiter aufzubauen. Gestalterische Ideen griffen Raum wie die Chimären Goyas, ursprüngliche Improvisationen wollten verfeinert werden, einmal manifestierte Formen verlangten immer wieder nach neuen Rahmen. Maßgeblichen Anteil am Gesamtklang hatte auch Co-Produzent Axel Reinemer, bekannt von der Berliner Jazz-Produzenten Guerilla Jazzanova, mit dem Jansen auf der Suche nach passenden Texturen und Sounds mehr Zeit im Studio verbracht hat als mit seinem Trio bei der ursprünglichen Aufnahmesession.
Am Ende steht ein komplexes Meisterwerk, das den Vergleich mit den gemalten Vorlagen nicht zu scheuen braucht, weil es weder abbildet noch kommentiert, sondern die zärtlich brutale Faszination musikalisch atmen lässt, den Goyas Bilder auf den wachen Geist des 21. Jahrhunderts ausüben. Goyas Kämpfe, das wird in dieser Musik überdeutlich, aber auch seine Erfüllung haben bis heute Bestand. Arne Jansen ist ein großer Klangmaler der Gegenwart. |
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